Huhu!
Katzenbär hat geschrieben:
Was ich nicht verstehe, die Tiere bzw. die Katzen werden im Tierheim doch auch zusammen gesperrt. Da kommt eine neue Katze mit in die Gruppe und sie muss sehen, wie sie zurecht kommt. Da geht es doch auch? Da werden Tierfreundschaften geschlossen - warum nicht auch zuhause bei zwei Katzen?
Na weil da muss es gehen und da hüpfen keine aufgeregten Dosis hin und her und machen aus jeder Begegnung ein Groß-Ereignis. Das soll jetzt nicht böse gemeint sein, mir ging es auch nicht anders.
Ein kleines Beispiel dazu: Ihr erinnert euch vielleicht an meinen Ex-Pflege Stupsi mit der schlimmen Zahnfleischentzündung? Sie ist in eine Zweier Gruppe vermittelt worden. Mit dem Kater kommt sie von Anfang an prima klar, mit der Katze leider nicht. Die wehrt sich nicht und Stupsi jagt sie. Alles hat nix gebracht: Trennung, Bachblüten, THP, Wasserspritze... Das ganze Arsenal wurde aufgefahren, ohne Erfolg. Das ging soweit, das Bella unsauber wurde und Stupsi nach 4 Monaten schweren Herzens wieder zurück sollte.
Der Termin für 2 Wochen später stand, alle hatten Urlaub genommen für den traurigen Tag, die Dosi war nur noch heulend am Telefon, aber dann: Die Dosi wurde allein wegen dem Termin und der gefassten Entscheidung unbewußt deutlich ruhiger und siehe da: Die Katzen kommen seitdem miteinander klar. Es ist nicht die große Liebe, aber es ist auch keine große Panik mehr. Stupsi darf dort bleiben.
Sowas fehlt im Tierheim einfach. Da ist nicht die Zeit dafür, nicht der Platz dafür und es ist fast alltäglich, das eine Gruppe neu zusammengewürfelt werden muss.
Gib deinen Herren Zeit, die raufen sich schon zusammen. Vergiß nicht: Dein Monty muss erstmal kätzisch lernen. Er war solange alleine, da hat er das sicher verlernt und weiß nicht, was Pauli überhaupt von ihm will: Mal will er raufen, dann jagend und dann schmusen. Und diese feine Unterschiede kennt Monty nicht und kann sie nicht oder nicht immer richtig deuten. Das braucht Zeit, und vermutlich etwas mehr als nur ein oder zwei Wochen
