Hallo Ihr Lieben!
Mathilda hat mittlerweile drei Nächte im Haus verbracht. Sie fühlt sich rundum wohl, frisst wie ein Scheunendrescher, spielt, dass die Wände wackeln (und die Deko-Vasen und Blumen und Stühle, und und und

) und will fast gar nicht mehr nach draußen. Heute Morgen war sie ne Stunde draußen, gestern gar nicht und vorgestern noch den ganzen Vormittag. Sie schläft auch viel und entspannt und schnurrt, schnurrt, schnurrt... Kurz gesagt: Sie hat ihr Paradies gefunden.
Nur Paddy ist davon noch nicht so überzeugt. Entweder, er faucht sie an, oder er ignoriert sie. Wenn er rein kommt oder eher mit dem Fressen fertig ist als sie, dann rennt sie panisch weg und er jagt sie. Einmal hat er sie an der Hinterpfote erwischt, so dass es ein bisschen geblutet hat. Da hab ich kurz laut "Hey" gerufen, damit Paddy merkt, dass das zu weit geht. Er ging daraufhin beleidigt weg. Hab dann auch Rücksprache mit unserer TÄ gehalten und die meinte, das wär noch im Rahmen, ich sollte aber ein Auge darauf haben.
Der Dicke kann sich aber wirklich nicht beschweren. Er bekommt sein Futter zuerst, wird zuerst begrüßt, bekommt jede Menge Streicheleinheiten (so er es denn zulässt, ist ja nicht so der Schmuser) und wir machen immer noch gemeinsam (ohne Mathilda, die ist ja lieber drinnen) unseren allabendlichen Rundgang durch die Straße. Er schläft im Haus, auch tagsüber, ist aber auch viel unterwegs. Jetzt auch gerade, obwohl er sonst um diese Zeit schläft. Hatten aber heute keinen Ärger, die beiden.
Mit Dickie gehe ich morgen noch einmal zur TÄ, um seine Blutwerte überprüfen zu lassen. Ich würde sagen, es geht ihm besser. Also es ging ihm ja nie richtig schlecht, aber jetzt trinkt er weniger als sonst. Deutlich weniger. Er bekommt auch nur dreimal am Tag richtig Futter und zwischendurch so gut wie nichts. Außer heute, weil ich ja den ganzen Tag zu Hause war.
Ich hoffe, Euch und Euren Miezen geht's gut.
LG und gute Nacht
Jovana, Paddy und Mathilda
"Der lieblichste Ton auf der Welt ist das Schnurren einer Katze!" (Autor unbekannt)