So, nach dieser "Einleitung" geht's hier jetzt endlich richtig los.
Titel: Die Integration von Felix (6-jähriger, bislang allein lebender Hauskater, vermutl. EKH) in meine "Großgruppe" (16 Katzen, davon 11 Freigänger und 5 Hauskatzen)
- Erster Tag (Donnerstag der 31. Mai) -
Heute Nachmittag ist Felix (endlich muss man fast schon sagen) bei mir eingezogen. Leider war ich bei seiner Ankunft nicht dabei, sodass ich nicht sagen kann, wie genau er sich in denn den ersten Stunden verhalten hat. Ich weiß nur soviel: Als ich gegen 17 Uhr wieder nach Hause kam, hatte Felix, der für's erste einmal in unser Badezimmer im oberen Stock "gezogen" ist, wo er sich jetzt erst einmal ein bisschen einleben darf, ehe wir ihn dann langsam aber sicher mit den anderen Katzen zusammenführen, sich bereits in einem der dort stehenden KaKlo's "verschanzt", von wo aus er ängstlich seine neue Umgebung beobachtete. Nach einem kurzen Blick ins Zimmer meinerseits, haben wir ihn dann erst einmal komplett in Ruhe gelassen und erst am späten Abend wieder nach ihm geschaut - und ihn schon in der Badewanne angetroffen. Felix hatte unsere Abwesenheit also genutzt, einige erste vorsichtige Erkundungen anzustellen.
Probeweise habe ich ihm dann einmal vorsichtig meine Hand zum dran schnuppern entgegengehalten und siehe da: Nach anfänglichem Zögern und misstrauischem Geschnuppere hat mir der Dicke (und er ist wirklich dick) doch tatsächlich sein Köpfchen entgegengestreckt, dass ich ihn vorsichtig streicheln konnte. Dabei hat er geschnurrt wie ein kleiner Weltmeister (ob aus Angst = zur eigenen Beruhigung oder aber vor Zufriedenheit vermag ich jedoch nicht mit 100 %-iger Sicherheit zu sagen).
Nach dieser ersten kurzen Kontaktaufnahme habe ich ihn dann aber erst einmal wieder seine Ruhe gelassen und erst vorhin wieder nach ihm geschaut.
In liebevoller Erinnerung an meine Freunde im Regenbogenland. Ich werde euch nie vergessen.
"Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um dem Menschen zu dienen." P. Gray